Monte Amaro (2793 m) - Abruzzen - Italien

wild, karg, schroff, einsam, schön - Das Majellagebirge

Am 4. September 2010 war es so weit: Nach mehrtägigem Warten auf optimales Wetter konnte die Besteigung des zweithöchsten Bergs der italienischen Abruzzen, dem Monte Amaro (2793 m) im Majellagebirge, in Angriff genommen werden. Bei der Auffahrt bis zum Rifugio Pomilio (1892 m) zeigte sich, dass das Warten auch dringend nötig war. Ein Unwetter hatte am Vortag viel Geröll über die Straße gespült. Ein sehr früher Start kann nur empfohlen werden. Fast jeden Nachmittag ziehen sich Wolken um die Gipfel zusammen. Die Orientierung auf den einsamen Wegen über die grau-weißen Kalkgeröllfelder kann dann um einiges schwieriger werden.

Die belebte italienische Adria um Pescara und Ortona ist in Sichtweite nur etwa 40 Kilometer entfernt, und doch wandert man, wenn man erst einmal den Parkplatz und Blockhaus (2140 m) hinter sich gelassen hat, fast völlig einsam durch diese beeindruckende Bergwelt. Nur im Abstand von Stunden trifft man Gleichgesinnte.

Den Schwierigkeitsgrad der Wanderung würde ich zwischen T2 und T3 ansetzen. Gewisse Ausdauer und Kondition ist bei dieser Tagestour gefordert.

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